Girlsday 2025

 
Seit 2001 gibt es den Girls'Day und seit 2003 den Boys'Day.
Ziel und Zweck beider Tage ist es, "überholte Rollenbilder aufzubrechen, um Mädchen und Jungen vielfältigere Lebensentwürfe zu ermöglichen" (Zitat: Europäischer Sozialfonds für Deutschland von "Die Bundesregierung")
 
Der Girls' Day soll dazu beitragen, dass mehr Mädchen sogenannte „Männerberufe“ ergreifen und dort den Anteil der weiblichen Beschäftigten erhöhen. (Pendant Boys'Day - mehr Jungen in sogenannten "Frauenberufen").
 
Bei unseren Pfadfinder:innen ist Gleichberechtigung selbstverständlich.
Trotzdem ist der Frauenanteil bei den Pfadis (immer noch) niedriger als der Männeranteil und leider lässt es sich (noch) nicht ganz vermeiden, dass die Kinder und Jugendlichen immer wieder in alte Rollenbilder "rutschen", wenn sie bei Festen und Lagerfahrten zusammenkommen.
Heißt: Die Jungs sägen, hacken Holz und entfachen das Feuer - die Mädchen drängen sich nicht auf, ziehen sich eher zurück und lassen die Jungs machen.
 
Um das Selbstbewusstsein der Mädchen für (angebliche) Männertätigkeiten zu stärken, organisierte und leitete Pfadfinderleiterin Marcella Appel am 12. April den Girls'Day. 
Das war ein spannender Tag für alle Mädchen: sie hatten die Gelegenheit, verschiedene Pfadfindertechniken rund um das Thema Lagerfeuer auszuprobieren.
Die jungen Pfadfinderinnen lernten,
  •  wie man Holz sägt und hackt,
  • und wie man damit ein sicheres und kräftiges Lagerfeuer vorbereitet.
Zimtschnecken sind ein beliebtes süßes Stückchen - auch bei den Pfadis.
So war es für die Mädchen ein besonderes Highlight, dass sie die ZImtschnecken im selbst entfachten Lagerfeuer backen konnten - was für viel Spaß und leckere Ergebnisse sorgte.
 
Es war ein toller Tag in der Natur - und für die Mädchen war es ein wichtiger Tag in der Gemeinschaft und wichtig zur Stärkung ihrer Fähigkeiten in unserem Stamm.